Christian Hasucha

„Die Zuschreibung“
Freitag den 08.04.2016 um 18 Uhr

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Abb.: Sperrmüll und Kompass in Berlin-Neukölln Copyright: Christian Hasucha, VG Bild-Kunst

Christian Hasucha ist bekannt für seine seit den 80er Jahren betriebene Werkreihe „Interventionen“. Hierin weist er auf Situationen und Begriffe im urbanen Ambiente hin, die den Öffentlichkeitsaspekt von Kunst überschreiten und über deren Mechanismen und Automatismen hinausweisen. Spannend wird es dann für die Kunst und die Strukturen des Kunstbetriebes, wenn sie etablierte Räume verläßt. Der Berliner Künstler verknüpft grundsätzliche Fragen nach dem Charakter heutiger Kunstkonzepte mit der Strategie der sozialen Einmischung in gesellschaftliche Austauschprozesse.

Die kleine, asphaltierte Fläche in der Parkanlage in Köln-Nippes hat als Kunstort 10qm eine gewisse Bekannheit erlangt. Christian Hasucha unterzieht diese Fläche einem Experiment. Seine Intervention „Die Zuschreibung“ – so der Titel seiner Arbeit – spielt mit dem Begriff, der im Rechnungswesen eine inzwischen eingetretene Wertsteigerung bezeichnet, in der Kunstgeschichtsschreibung eine Einordnung von Werken in das Oeuvre eines Künstlers gibt.

 

www.hasucha.de

Gereon Krebber


„Kill your darlings“
Samstag den 05.03.2016  um 18 Uhr

 

Der Bildhauer Gereon Krebber (geb. 1973 in Oberhausen) arbeitet im Schwerpunkt mit Materialien und deren verschiedenen Aggregatzuständen. Plastik wie Holz werden im Gestaltungsprozess auch gerne mal verbrannt, Folien mit Farbe aufgetragen und geschichtet, um im Anschluss unterliegende Schichten durch Schmelzung freizulegen. Auch Gelatine, Klebeband, Bitumen bis hin zu Bronze dienen dem Künstler als Material für seine Skulpturen und skulpturalen Eingriffe.

Permanente Skulpturen im öffentlichen Raum hat Krebber bereits einige realisiert, jüngst erst 2015 das „Rheinbett“ in Köln-Mülheim. Für 10qm installiert Gereon Krebber die temporäre Arbeit „Kill your darlings“. In der heimeligen Atmosphäre im kleinbürgerlichen Wohnviertel Köln Nippes nutzt er die im Park zu Hauf liegenden Hasenköttel und kombiniert sie mit Reibeputz, Teppich und Kaninchenkadavern. Auf seine ursprüngliche Idee, für die Installation seine beiden Hauskaninchen als Schlachtopfer zu präsentieren, wird er lieber verzichten. „Kill your darlings“ würden seine Kinder ihm niemals verzeihen.
www.gereonkrebber.net

Leonard Korpus und Christoph Görke

„Zwei Pol Spannungsfeld“
Freitag den 05.02.2016  um 18 Uhr

Leonard Korbus (1991 in Mainz) studiert an der Kunsthochschule in Halle an der Saale bei Christine Triebsch und Christoph Görke (1991 in Mainz) studiert an der Kunstakademie Düsseldorf bei Franka Hörnschemeyer. Seit 2015 entwickeln die Künstler auch gemeinsame Projekte. Hierbei liegt ihr  Fokus auf Beobachtungen der Beziehungen zwischen Mensch und Raum, im Ausstellungskontext wie auch im öffentlichen Raum oder brachliegenden Gewerbeflächen. Sie wollen mit ihrer Arbeitsweise die bewusste Auseinandersetzung mit der Umwelt fördern.

Philipp Höning

„rfun“
Freitag den 18.12.2015 um 18 Uhr

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Philipp Höning (geb. 1986 in Dortmund) führt durch meist unaufwendige, raumbezogene Eingriffe auf strategischem Wege bestehende Konditionen wie Denk- und Gestaltungsmuster vor. Durch subtiles Zurechtrücken unter Verwendung von oftmals armseligen Materialien werden bestehende Missstände des die Objekte umgebenden Raums bewusst gemacht und neu gewichtet.

Mischa Kuball

public preposition: „Sprecher’s Ecke“
Freitag den 20.11.2015 um 18 Uhr

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Mischa Kuball (1959, Düsseldorf) ist bekannt für seine raumbezogenen Projekte und Interventionen im öffentlichen Raum. Für die Ausstellungsreihe 10qm entwickelt Mischa Kuball eine performative und partizipative Aktion für einen Abend. In einem „Open Call“ können Beiträge zum Thema „Öffentlicher Raum/Kunst im öffentlichen Raum“ während des Abends von 18 bis 21 Uhr vorgetragen werden. Besucher, die gezielt zu der Veranstaltung kommen und zufällige Passanten werden hier gleichermaßen angesprochen. Eine umgedrehte Getränkekiste dient den Referenten als provisorische Bühne.

In Anlehnung an den „Speakers’ Corner“ und den Ort der öffentlichen Rede in Londons Hydepark wird hier mit einfachsten Mitteln ein Platz für Diskurs und Austausch markiert und aktiviert. Reflektiert wird der öffentliche Raum damit auf zweierlei Ebenen – durch Sprache und durch Aktion.

– OPEN CALL –

Beiträge zum Thema „Öffentlicher Raum / Kunst im öffentlichen Raum“ werden direkt am Freitag 20.11.2015 ab 18 Uhr präsentiert.

www.public-preposition.net

www.mischakuball.com

Emil Walde

„geschlaucht“
Freitag den 06.11.2015 um 18 Uhr

Der ausgebildete Metallbildhauer Emil Walde (geb. 1991 in München) studiert seit 2014 an der Kunstakademie Düsseldorf und ist in diesem Jahr der Klasse Franka Hörnschermeyer beigetreten. Sein Interesse gilt der Bestandsaufnahme von Gegenständen und Objekten und deren Verhältnis zum umliegenden Raum. Mit meist vorgefundenem Material arrangiert und collagiert Emil Walde vor Ort eigentümliche Szenarien, die dem Material innewohnende Formen ausreizt und bisweilen ihre Präsenz ins Phantastische und Absurde überführt.

Andrey Ustinov

„Echo“
Freitag den 25.09.2015 von 20-22.30 Uhr

ECHO Andrey Ustinov

Andrey Ustinov installierte eine Ankündigung seiner Performance „Echo“ mit einem Aushang in einem Kundenstopper auf den Platz. Das Publikum hatte sich zur angekündigten Zeit vor Ort versammelt, eine Aktion blieb jedoch aus. Nach langer Wartezeit rief eine junge Frau (Renée Plotycia), die sich für eine reguläre Besucherin ausgab: „Andreeeee-ey, wo bist duuuu?!“ Als eine Antwort haben die Gäste ein mit der Ustinovs Stimme lautetes Echo vernommen: „Andreeeee-ey, wo bist duuuu?!“

Der Künstler hat sich auf dem Dach eines nahliegenden Gebäudes versteckt und auf Ausrufe der Ausstellungsbesucher als Echo reagiert.

www.andreyustinov.com

Johannes Wohnseifer

„100 kaputte Sterne“
Freitag den 11.09.2015 um 18 Uhr

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Johannes Wohnseifer (geb. 1967 in Köln) lebt und arbeitet im Raum Köln. Seit jüngsten Jahren entwickelte er sein eigenständiges Werk im Bereich der Malerei und Skulptur und ist in  internationalen Ausstellungen und Sammlungen vertreten. An der Schnittstelle zu Musik und Performance entstehen seit Jahren sowohl Platten als auch Plakate. Der Beitrag für 10qm wird mit einem eigens gestalteten Plakat angekündigt. ‚100 kaputte Sterne‘ zeigt eine bisher nicht präsentierte malerische Arbeit. Hierbei nutzt Johannes Wohnseifer die Asphaltfläche von 10qm als Malgrund.

www.wohnseifer.com

Norbert Radermacher

„Der Grundriss“
Freitag den 07.08.2015

 

Norbert Radermacher nimmt bei seinen ausgiebigen Streifzügen durch den öffentlichen urbanen Raum äußerst präzise wie behutsame Eingriffe vor. Es entstehen zumeist unspektakuläre skulpturale und leise Veränderungen, die einen bildpoetischen Vorschlag zur Deutung/Umdeutung und Bedeutung der lokalen Topografie formulieren. Bevorzugte Spielplätze Radermachers sind die Randzonen der Stadt, Orte des Vorübergehens und –eilens. Sein Publikum ist der überraschte Zufallspassant, der sich über eine unauffällige Entdeckung des Subversiven erfreuen, wundern und darüber verweilen kann. Für 10qm hat Norbert Radermacher eine Arbeit mit dem Titel „Der Grundriss“ entwickelt. 1983 hat Radermacher bereits unter diesem Titel in Köln eine Arbeit realisiert. Wir freuen uns auf vorhandene wie nicht vorhandene Bezüge zwischen diesen gleichnamigen Arbeiten im öffentlichen Stadtraum Kölns.

www.norbertradermacher.de

Marie Heiderich

Vier mal vier Stunden
Freitag den 26.06.2015 um 18 Uhr

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Marie Heiderich (1987) arbeitet im Bereich der situativen Performance im öffentlichen Raum. Über die Beobachtung des Ortes entwickelt die Künstlerin Konzepte als möglichen Handlungsablauf. Die Reaktionen der Passanten werden unmittelbar Teil der Arbeit. „Essentiell ist die Beobachtung der Gegenwart, eine Haltung von Präsenz dem Ort, den Dingen und den Menschen gegenüber.“ Marie Heiderich

 

http://www.klasseloebbert.de/index.php?article_id=330

Julian Wachendorf

TOTEM
Freitag den 24.04.2015 um 18 Uhr

 

 

Julian Wachendorf (1992) arbeitet im öffentlichen Raum, zumeist heimlich und versteckt – auf den ersten Blick sind seine Interventionen mimikrihaft und nicht wahrnehmbar. Dabei fungiert ein zuvor entwickeltes Konzept als möglicher Ablauf, der dem Zufälligen die Tür öffnet. Als Bühne für seine riskanten Eingriffe dient ihm dabei oftmals der deutsche Waldraum, der als Sinnbild der Romantik der These, dass der Mensch den Kontakt zu seinem Ursprung verloren hat, einen angemessenem Raum bietet. Für 10qm entwickelt Julian Wachendorf eine situative Installation.

julianwach.tumblr.com

Martin Bachem

„DAS GOLDENE HAUS“
Freitag den 27.03.2015 um 18 Uhr

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Der Architekt Martin Bachem arbeitet seit 2011 mit seinem Architekturbüro an der Schnittstelle zwischen Architektur und Kunst, wobei er immer architektonisch arbeitet, denkt und handelt. Er ist wissenschaftlicher Mitarbeiter von Prof. Suselbeek am Lehrstuhl „Grundlagen der Architektur“ der TU Dortmund. Sein Studium in der Klasse Baukunst der Kunstakademie Düsseldorf schloss er mit Auszeichnung und als Meisterschüler von Max Dudler ab. Für 10qm präsentiert er die Gipsplastik DAS GOLDENE HAUS. Das Werk fragt sucht nach Manifestationen von materiellen Werten in der Architektur. DAS GOLDENE HAUS ein Modell für ein Schatzhaus oder Museum der Schätze.

http://martinbachem.tumblr.com/

DREIHAUSFRAUEN

„Gummikavalier“
Freitag den 27.02.2015 um 18 Uhr

 

Die Architektinnengruppe DREIHAUSFRAUEN wurde 2008 von Defne Saylan, Patricia Gola und Shidokht Shalapour während ihres Aufbaustudiums Baukunst an der Kunstakademie Düsseldorf gegründet. DREIHAUSFRAUEN leben und arbeiten in Düsseldorf. Für 10qm installiert das Trio 333 rote Schwimmreifen auf der Asphaltfläche zu einer Gesamtfigur. Die Installation bietet temporäre Aufenthalts- und Sitzmöglichkeiten an. Im Schutz der Rettungsreifen kann der Besucher dort verweilen und einen ausgesuchten Ausblick auf den Park genießen.

http://www.dreihausfrauen.de

Ivo Weber

„Im Unterholz“
Samstag der 31.01.2015

 

Aus der Asphaltfläche wächst ein Wald. Cäsar tummelt sich in Ägypten und im Unterholz werden lieblich anmutende Wiesel in Bewegung gesetzt. „Mit seinen räumlichen Arrangements erzeugt Ivo Weber eigenwillige Szenerien, in denen der Realitätssinn unter Druck gerät und dafür sorgt, dass wir den Dingen neu nachspüren, nach anderen Verknüpfungen suchen und dabei kann manchmal so etwas wie Poesie entstehen.“ Prof. Tina Haase

http://www.ivoweber.de

Fabian Vogl

„Passivaustelle“
28.11.2014

 

Fabian Vogl (* 1978) studierte an der Akademie in Wien, am Mozarteum in Salzburg und an der Kunstakademie in München bei Prof. Hien. Seine Schwerpunkte  sind partizipatorische Installationen im öffentlichen Raum. Als Beitrag zur Ausstellungsreihe 10qm zeigt der Künstler einen ortsbezogenen Aufbau aus seiner seit 2008 entwickelten und weltweit bereits ca. 50 mal installierten Serie „Passivbaustellen“.

www.fabian-vogl.de

Matthias Surges

„one night stand“
31.10.2014

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Der in Köln lebende Künstler Matthias Surges (1959 Kirchweiler) studierte Freie Kunst an der FH-Kunst und Design Köln bei Jörg Immendorff und Stefan Wewerka. Mit der Installation „one night stand“ bezieht sich der Künstler auf die temporäre Situation sowie die räumliche Gegebenheit des Ausstellungsortes.

www.matthias-surges.de

Stefanie Klingemann

„Platz da!“
26.09.2014

 

Zum Auftakt des 3. Jahres 10qm zeigt Stefanie Klingemann eine eigens für 10qm konzipierte Performance. In dem Jahr 2014/2015 werden desweiteren u.a. Beiträge von Martin Bachem, den Dreihausfrauen, Max Erbacher, Gilbert Geister, Marie Heiderich, Matthias Surges und Ivo Weber zu sehen sein.

www.stefanieklingemann.de

REINIGUNGSGESELLSCHAFT

„10 qm Sicherheit“
27.06.2014

 

 

REINIGUNGSGESELLSCHAFT (RG) steht für eine Kunstpraxis im gesellschaftlichen Dialogfeld. In den Projekten werden Interventionen und Kooperationen zwischen den Bereichen Kunst, Wissenschaft, Politik und Wirtschaft modellhaft erprobt. RG arbeitet mit Partnern aus verschiedenen Hintergründen und stellt eine Plattform für interdisziplinäre Aktivitäten dar. Die Arbeitsweise basiert auf dem positiven Potential, welches sich aus der Verknüpfung verschiedener gesellschaftlicher Sphären ergibt. Inhaltlich geht es u.a. um eine Auseinandersetzung mit der Demokratieentwicklung und den Perspektiven der Arbeitsgesellschaft.
REINIGUNGSGESELLSCHAFT verfolgt eine Kunstpraxis, die neue Beziehungen zwischen Menschen ermöglicht, und neue Interessengruppen schafft. RG versteht zeitgenös- sische Kunst als Katalysator sozialer und politischer Prozesse.

www.reinigungsgesellschaft.de

Johannes Stahl

„Mindestens zehnmal 10qm, ein Stadtspaziergang“
30.05.2014


Die Kölner Kunsthistoriker Dr. Johannes Stahl lädt zu einem Stadtspaziergang im innerstädtischen Bereich Kölns ein. Geheime Plätze und sehr bekannte Orte stellt er aus eigener Perspektive besonders dar. Der Rundgang ist auf 90 Minuten angelegt, wobei der Endpunkt an den 10qm in Nippes an der Florastraße / Ecke Kuenstraße gegen 19.30 Uhr erreicht sein wird. Hier gibt es zum Abschluss des Stadtspaziergangs kühle Getränke und kleine Snacks am Kiosk.

www.j-stahl.de

Christiane Rasch

„BELVEDERE“
02.05.2014


Die Kölner Künstlerin Christiane Rasch (1971) arbeitet im Bereich von Skulptur, Installation und Fotografie. Materialien aus dem Baumarkt und Fundstücke aus dem Alltag verwebt die Künstlerin zu einer Geschichte vor Ort, die zunächst einlädt, einer scheinbaren Ordnung zu folgen. Bei längerer Beobachtung und Verweildauer taucht man in das Verborgene, das was zwischen Natürlichkeit und Künstlichkeit, zwischen Innen und Außen liegt.

www.christianerasch.de

Maik und Dirk Löbbert

„12,37qm“
28.03.2014


Das Kölner Künstlerduo Maik und Dirk Löbbert arbeitet meist ortsbezogen und im öffentlichen Raum. Das Unauffällige im Alltag erfährt durch ihre minimalen Interventionen eine neue Aufmerksamkeit, die den gewohnten Blick herausfordert die Dinge mal anders zu sehen. Doch nie mehr als wirklich nötig wird interveniert. So entwickeln die Künstlerbrüder für 10qm eine Arbeit die einlädt, die asphaltierte Fläche am Park in Köln Nippes einmal mehr genauer anzuschauen!

www.mdloebbert.de

Ruppe Koselleck

„Porschekomplex“
28.02.2014


Der Konzeptkünstler Ruppe Koselleck aus Münster initiiert ein Probeparken seiner Modellporschesammlung als pädagogische Parkplatzintervention auf der 10qm großen Asphaltfläche am Park Nähe Kuenstraße / Ecke Florastraße in Köln Nippes und ist ab 16.14Uhr vor Ort tätig.

www.koselleck.de

Matthias Schamp

„ES – Das Unbewußte und ein Abfalleimer“
31.01.2014


Der in Bochum lebende Künstler Matthias Schamp ist als Autor und Künstler tätig. Für 10qm entwickelt er eine partizipative Aktion auf und um die 10qm große Asphaltfläche am Park Nähe Kuenstraße / Ecke Florastraße in Köln Nippes.

www.der-schamp.de

Johanna Reich

„SIGNS OF A CITY“
20.12.2013


Die Kölner Künstlerin Johanna Reich präsentiert in ihrer diesjährig entwickelten Arbeit „SIGNS OF A CITY“ Beobachtungen und Perspektiven auf den öffentlichen Raum Kölns. Die Projektion der Arbeit reflektiert auch die besondere Situation der 10qm Asphaltfläche im öffentlichen Raum am Park Nähe Kuenstraße Ecke Florastraße in Köln Nippes.

Bernd Saalfrank

„10+1“
01.11.2013


Der in Sachsenberg lebende Künstler Bernd Saalfrank entwickelt eine temporäre Installation mit direktem Bezug auf die 10qm große Asphaltfläche am Park Nähe Kuenstraße Ecke Florastraße in Köln Nippes.

Ralf Witthaus

„Kanäle“
27.09.2013 um 18 Uhr
10qm, Florastraße / Ecke Kuenstraße in Köln Nippes


Ralf Witthaus kommt zeichnet mit Motorsensen und Rasenmäher in den grünen Stadtraum. Ihn interessiert dabei, was im Verborgenen schlummert, die Geschichten des Ortes. Für 10qm hat er mit einem Wünschelrutengänger von der Asphaltfläche aus eine Wasserader entdeckt, die er mit Hilfe der Zeichnung sichtbar macht.

www.bundesrasenschau.info

 

PUPLIK.ORG

„FLICKER“

Freitag den 25.01.2013 um 18 Uhr

 

Mit Interventionen, Performances und Installationen arbeitet PUPLIK.ORG an der Transformierung von Wahrnehmungsgewohnheiten im öffentlichen Raum. In der Arbeit „Flicker“ beleuchtet ein Theaterscheinwerfer die 10 qm-Asphaltfläche. Die Wahrnehmung der von Schnee und Eis gesäuberten Fläche wird durch das „flackernde“ Licht des Scheinwerfers verändert und in Frage gestellt. Besucher und Flaneure in der Wohngegend können nur erahnen, was sich hinter dem zeitweise rhythmisch strukturierten Flackern verbirgt. Eine Sounddatei steuert das „Flackern“, das u.a. auch gemorste Namen der ausstellenden Künstler, die bei 10qm beteiligt waren, beinhaltet, eine Reflexion über die 10 qm-Asphaltfläche als Ort und Ausstellungsbedingung im öffentlichen Raum.

www.puplik.org

Stefanie Klingemann

„Place to be“
Freitag den 28.12.2012 um 18 Uhr

 

 

„Ausgangspunkt für Stefanie Klingemanns künstlerische Arbeit ist die Alltagswelt, das bereits Existierende, die Wirklichkeit des alltäglichen Lebens. Ihre künstlerischen Ideen entwickelt sie oftmals aus unspektakulären, undramatischen Situationen des Alltags, die sie in ihren Arbeiten imitiert und minimal verändert.“ (Auszug aus einem Text von Dr. Anne Schloen, 2009) Für 10qm arbeitet Klingemann mit einem von ihr häufig angewandten Akt der Versetzung. Drei Pöller, die zur Abgrenzung von Parkflächen dienen, versetzt die Künstlerin aus unmittelbarer Nachbarschaft auf die 10 qm große Asphaltfläche am Park. Der Ort wird zu einem Aufenthaltsplatz für Spaziergänger, für Jogger, zum Meetingpoint für Jugendliche. Der Fläche wird eine Funktion zugewiesen, sie wird „Place to be“.

www.stefanieklingemann.de

Michael Pohl & Peter Schloss

Developing a work

Freitag den 30.11.2012 um 18 Uhr



 

Peter Schloss und Michael Pohl entwickeln mit „Developing a work“ eine Sound-Arbeit, die sich sowohl mit dem Ort der Präsentation als auch seiner städtischen Umgebung auseinandersetzt. Besucher der Ausstellung haben die Möglichkeit, in einen auf der Asphaltfläche geparkten Wagen zu steigen und darin dem Gespräch zwischen Pohl und Schloss zu lauschen, das sie während der Fahrt in diesem Auto aufgezeichnet haben. Durch Surround-Sound entsteht das Gefühl, tatsächlich an der Fahrt teilzunehmen. Der Eindruck einer chronologisch verfolgbaren Erzählung, wie ihn die Fahrtgeräusche – Anfahren, Schalten, Gasgeben, Abbiegen etc. – suggerieren, täuscht allerdings: Tatsächlich ist das Stück, das die beiden Künstler entwickelt haben, eine äußerst detailliert ausgearbeitete Komposition aus dem von ihnen aufgenommenen Material, wie Ortskundige schnell feststellen werden: Zwischen den Versuchen, einen konzeptuellen Ansatz für die Installation zu entwickeln, beschreiben die Protagonisten zudem die im Moment zu sehende Umgebung – so dass dem aufmerksamen Zuhörer schnell auffällt, dass hier in Sekundenbruchteilen Kilometer zurückgelegt werden oder Gebäude nebeneinander stehen, die in Wirklichkeit mehrere Straßen voneinander entfernt sind. Diese Sprünge beziehen sich allerdings nicht nur auf den Ort: auch innerhalb ihres Gespräches werden rote Fäden gekappt und wieder aufgenommen, Themen brechen abrupt ab oder beginnen immer wieder von neuem. So lauscht man im Wagen zwei Künstlern, die sich durch das „Erfahren“ der Umgebung den Ort zu erschließen versuchen und dabei an der Entwicklung einer künstlerischen Intervention arbeiten; gleichzeitig ist jedoch die Dokumentation dieses Vorgangs bereits die fertige Intervention und der am Ende erschlossene Ort ein ganz anderer als der reale: Durch die Collagierung einzelner Fragmente und die Zeit- und Ortsprünge, die Pohl und Schloss eingebaut haben, entsteht im „Kopfkino“ des Betrachters eine ganz andere Erfahrung der Situation, als diese sich tatsächlich darstellt. Darüber hinaus bietet die Soundinstallation einen Einblick in die Denk- Arbeit zweier Künstler: Der nichtmaterielle Aspekt künstlerischer Produktion, also etwas, das üblicherweise dem fertigen Produkt vorausgeht, wird hier zum konstitutiven Bestandteil, an dem der Betrachter gleichsam selbst teilnehmen kann.

www.michaelpohl.de

www.peter-schloss.de

Anja Kempe

Der sterbende Schwan (live)

Freitag den 26.10.2012 um 18 Uhr

 

Sprache und Bewegung markieren getrennte Sphären kognitiver Leistungen des Menschen. Die Arbeit “Der sterbende Schwan (live)“ veranschaulicht den komplexen Transfer zwischen beiden Sphären in einer nachvollziehbaren Live-Situation. Angepasst an die Gegebenheiten im öffentlichen Raum und abhängig von der frühen Dunkelheit eines Wintertages ergibt sich folgendes Setting: Autoscheinwerfer beleuchten die Ausstellungsfläche von 10qm. Aus einem Ghettoblaster ertönt die alltagssprachliche Beschreibung des Tanzsolos „Der sterbende Schwan“. Zwei Tänzerinnen vollziehen nacheinander die beschriebenen Bewegungen. Es entstehen zwei von vielen denkbaren Interpretationen derselben Bewegungsbeschreibung.

www.anjakempe.de

Uschi Huber

„Hako und Swingo“

Freitag den 28.09.2012 um 18 Uhr

 

 

Für „Hako & Swingo“, einer Performance vor Publikum, werden zwei Kabinensitzkehrmaschinen der Kölner AWB vom Typ „Hako und Swingo“ während ihrer regulären Schicht engagiert, eine vorab festgelegte Abfolge von Bewegungen auf der Fläche von 10qm auszuführen. Nach der Präsentation ihrer jeweiligen technischen Fähigkeiten (Fahren, Wenden, Spritzen, kontrolliertes Bewegen des Kehrbesen-systems) wird die Fläche von den beiden Maschinen auftragsgemäß gereinigt.

www.uschi-huber.de

Diane Müller

Poppy Tar

Freitag den 27.07.2012 um 18 Uhr

 

Die Künstlerin Diane Müller beschäftigt sich in ihren Installationen mit der Wahrnehmung von Systemen. Sie untersucht in ihren Arbeiten, wie sich Makrokosmen, z.B. der öffentliche Raum oder das Betriebssystem Kunst, mit dem Mikrokosmos Mensch vertragen und wie sich diese Systeme gegenseitig beeinflussen. Für 10qm hat sie eine begehbare Tortenskulptur der Asphaltfläche entworfen. Sie hat diese Fläche perspektivisch nach oben verjüngt. So entstand eine pyramidenartige Skulptur. Oben auf der Skulptur war die Ausstellungsfläche verkleinert und als Torte, die in ihrer Oberflächengestaltung der 10 qm großen Fläche gleicht, wiederzufinden. Zur Eröffnung konnten die Besucher über den Aufstieg auf der Skulptur die Torte erreichen, um dann ein Stück der Ausstellungsfläche bzw. des Platzes vor Ort zu essen.

www.dianemueller.de

Katerina Kuznetcowa & Alexander Edisherov

„Spiegel für einen Helden“

Freitag den 25.05.2012 um 18 Uhr

 

Auf dem Platz lehnt ein weißgerahmter, großformatiger Spiegel an einem überdimensional großen, weißen Stuhl. Das Glas des Spiegels ist zerbrochen. In der Spiegelfläche erscheinen verzerrt die Elemente der Umgebung: Rasen, Asphalt, eine Hausfront. Der Titel der Arbeit spielt auf einen gleichnamigen sowjetischen Film aus dem Jahr 1988 an, in dem zwei Männer immer wieder einen Frühlingstag des Jahres 1949 in einer kleinen sowjetischen Stadt erleben. Der Betrachter bekommt zwei Möglichkeiten: Entweder sitzt er auf dem Stuhl oder er steht vor dem zerbrochenen Spiegel. Er hat die Wahl zwischen der Idylle oder sich selbst als zerbrochenes Bild anzuschauen.

www.katerina-kuznetcowa.de

Frank Bölter

„Auto mobil“
27.04.2012

 

Die Formensprache des in Köln lebenden Künstlers Frank Bölter ist zunächst einfach, aus dem alltäglichen Leben greift er Dinge auf wie Schiffe, Häuser oder Autos. Meist im Bezug auf Ort und Geschichte, entwirft Bölter einen künstlerischen Sachverhalt. Hierbei sucht der Künstler die Verbindung zur Alltagswirklichkeit, die Verbundenheit zum Thema meist über die Partizipation des Menschen, seien es Anwohner, Nachbarn oder Ausstellungsbesucher.
10qm startete die Projektreihe mit Frank Bölters Arbeit „Auto mobil“. Hierbei faltete der Künstler mit den Besuchern zur Eröffnung im angrenzenden Park ein Papierauto. Das maßstabsgetreue „Auto mobil“ wurde auf die 10qm Fläche gestellt. Die Skulptur wurde für ca. 3 Wochen zum Dauerparker, bis die Witterung so starke Spuren hinterließ, dass der Wagen in sich zusammenfiel.

http://www.frankboelter.de